02.08.2021

Falsterbo

Viereinhalb Tage Malmö waren dann doch genug für uns und wir wollten weiter in Richtung Südküste Schwedens. Unser heutiges Ziel ist der nur 17 Seemeilen entfernte Falsterbo – Kanal. Die Wettervorhersage versprach West mit vier bis 5 Windstärken, eigentlich ideal für eine flotte Etappe. Aber kaum waren wir aus der Marina raus ging die holprige Fahrt auch schon los. Aus West wurde Südwest und aus 4 bis 5 bft. wurde 6-7 bft. Dazu kam noch ein im Sund südsetzender Strom von fast 3 Knoten. Die Kombination Wind gegen Strom sorgte dann auch für knackige steile kurze Wellen . Oftmals zeigte dabei die Logge nur 1 Knoten Fahrt durchs Wasser und das GPS 4,5 Knoten Fahrt über Grund an. Kurz nachdem sich der Öresund öffnete, konnten wir in Richtung Falsterbo abfallen und schlagartig entspannte sich die Situation. Die restlichen sechs Seemeilen spulten wir dann bei immer noch 6 bft nur unter gereffter Genua zügig ab. Im Hafen angekommen empfing uns auch gleich der Hafenmeister und wies uns einen Liegeplatz längsseits am Kopfende zu. Allerdings lagen wir hier quer zu den einlaufenden Wellen alles andere als gemütlich. Der immer noch starke Wind und der einlaufende Schwell drückten die Ratzfatz immer wieder mit enormer Wucht gegen die Holzbeplankte Kaimauer. Das war definitiv ein äußerst schlechter Platz und wir mussten uns noch einmal in eine geschütztere Ecke verholen.

…tschüss Dockan Marina

…tschüss Malmö

…eine etwas holprige Fahrt

…Falsterbo

…hier liegen wir safe

…so könnte jeder Tag enden 🙂

…gute Nacht !

Bevor wir es vergessen, da galt es ja noch etwas aufzulösen 😉

…die wohl zwei teuersten Stückchen Gebäck waren liebevoll im Karton verpackt!

Ahoi von der Ratzfatz

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