28.07.2021

Rödvig – Malmö

Noch einmal umdrehen und ins Kissen kuscheln, so der erste Gedanke. Draußen ist es noch nicht hell und Regentropfen prasseln ununterbrochen aufs Deck, Mistwetter ! Wollten wir heute nicht aufbrechen?! Morgens um fünf bei Regen ins Ölzeug schälen oder noch mal umdrehen und in Rödvig bleiben, diese beiden Möglichkeiten stehen nun zur Auswahl. Aber wenn wir heute den Absprung nicht schaffen, hängen wir aufgrund der vorhergesagten Starkwindwarnung noch wenigstens zwei oder auch drei weitere Tage hier fest. Und wenn, wohin soll’s überhaupt gehen….? Südküste Schweden nach Ystad oder den Öresund hoch nach Malmö? Fragezeichen über Fragezeichen kreisen durch meinen schlaftrunkenen Kopf! Was soll’s, wir fahren jetzt ins etwa 34 Seemeilen entfernte Malmö. Da waren wir noch nicht. Also Ulli aufstehen, es geht los. In der Hoffnung, dass die Regenfront gleich durch ist, wird es wohl nicht so feucht werden. Keine 30 Minuten später tuckert bereits der Diesel und wir verlassen Rödvig. Nur wo bleibt der versprochene Südwest mit 3 Windstärken? Der schläft wahrscheinlich noch und steht etwas später auf. Wie sich später heraus stellte, hatte Rasmus heute komplett verpennt und meldete sich erst nachdem Malmö bereits in Sichtweite vor uns lag.

… wo steckt denn bloß die Regenkaputze

… die Regenfront ist durch und die Ostsee spiegelglatt

… dicke Pötte kreuzen unseren Weg

… die Öresundbrücke liegt vor uns

… und kurz danach liegt auf der Steuerbordseite das Wahrzeichen von Malmö, der 190 m hohe Turning Torso

…Einfahrt in die Dockan Marina im Centrum von Malmö

…Liegeplatz mit Aussicht

Ahoi von der Ratzfatz

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